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1. Mannschaft: FC Bettlach vs. FC Luterbach

Nascarella Florian 27.08.2018

«Hee was hani bim Goal fürne Spekulatius gmacht? Nume no brütu
Martin Stankovic 

Ein weiterer Samstag mit weiteren drei Punkten auf dem Radar. Also ein Spieltag, wie jeder andere. Mit breiter Brust und dem Punktemaximum auf dem Konto trat man gegen den Aufsteiger aus Bettlach an.
Im Gegensatz zum Spiel gegen den FC Wiedlisbach konnte das Trainergespann Frljic und Fluri auf ein breitereKader setzen und hatte fünf auf der Bank.

Das Gästeteam startete in einem 3-5-2 System, mit einer unerwarteten Änderung, nämlich Canonica, der als Stürmer auflief. In den ersten Minuten konnten sich die Frljicboys jede Menge Ballbesitz erspielen. Durch die Ballsicherheit der Abwehrspieler im Aufbau war sich das Heimteam nicht einig, ob sie pressen oder abwarten wollen. Die so entstandenen Lücken im Mittelfeld versuchte man auszunutzen, versäumte es dann aber, die Bälle schnell auf die Seiten zu verteilen, wo es mehr freien Platz gab als im Winter in der Badi.
Auch die Gäste waren sehr sicher im Spielaufbau und vor allem die Innenverteidiger des FCB konnten sich immer wieder aus dem Pressing herausspielen.
So war der erste Treffer eher ungewöhnlich, denn nach einem harmlosen Rückpass auf den Keeper entstand eine kurze Unsicherheit, die Martin Stankovic sofort erkannte und ausnutzte. Mit einem Spekulatius aus dem Lehrbuch schnappte er sich den Ball, umkurvte den Torhüter und schob zur Führung ein.

Obwohl die Überlegenheit des FC Luterbach immer noch spürbar war, liess die Nervosität des Heimteams doch etwas nach und sie kamen besser ins Spiel. Zu klaren Chancen kam es aber dann doch nicht, denn die gestandene Abwehrkette Cadosch-Binggeli-Fluri liess wie immer sehr wenig zu.

Nach der Pause machten die Abwehrspieler genauso weiter. Cadosch brachte die Bälle per Laser in die Offensive, während Binggeli die Beine in die Hand nahm und sie nach vorne trieb, wo er durch seine Laufwege instant eine Überzahl schuf.
Auch Fluri konnte die Vorgaben des Coaches umsetzen und suchte immer wieder Tinu Stank und Burger, die sich aus dem Mittelfeld anboten.
Von der Stabilität profitierten auch die Stürmer, die immer wieder gute Ansätze zeigten, selten aber gute Abschlüsse folgen liessen.

Was ist mit Reffel, fragen sich inzwischen wohl die meisten. Rephel tat das, was Räffels so tun. Nachdem er nach einer Stunde einen schön erkämpften Ball aus 30 Metern aus der Drehung mit dem schwachen Fuss neben das Tor setzte, liess er es sich nicht nehmen, das 2-0 zu erzielen.
Der Treffer geht aber zu einem guten Teil auf das Konto der beiden Vorbereiter, denn Cadosch erkannte den Laufweg vom inzwischen eingewechselten Kupferschmid und lancierte ihn mit einem Traumpass an der Linie. Rubeus Kupfgrid erreichte diesen kurz vor der Grundlinie, düpierte seinen Verteidiger und spielte zur Mitte, wo Räffel sich durch seine Ballannahme Platz verschaffte und den Ball in die lange Ecke drückte.

Die nächsten 20 Minuten waren mehr oder weniger ereignisarm, mit einem Chancenplus beim Gästeteam. Wie so oft wurde aber die Nachlässigkeit vor dem Tor bestraft und so wurde es nach dem Anschlusstreffer in der 89. Minute, der nach einem Freistoss fiel, unnötigerweise noch einmal spannend.
Routiniert und beherzt überstand man aber auch diese 5 Minuten und holte somit die Punkte 7,8 und 9 im 3. Spiel.
Nächsten Samstag steht das Auswärtsspiel gegen den FC Post Solothurn auf dem Plan. Am 1.9. um 19 Uhr gastiert man bei der Wundertüte aus dem Brühl und hofft weiterhin auf einen perfekten Start.

Am Ende gilt wieder einmal ein Riesendank an die treuen Fans, die bei Wind und Wetter neben dem Feld stehen und die Mannschaft anfeuern

Highlights:
18’   0-1   Martin Stankovic
66’   0-2   Raphael Andres
89’   1-2   Tahir Shehu 

Aufstellung:
Furrer – Cadosch, B. Fluri, Binggeli – Martin Stankovic, Burger – Blanco, Nascarella, M. Simeone – Canonica, Andres 

Ersatz: T. Stankovic, Kupferschmid, Iseli, Hoxha, L. Frljic

Coach: N. Frljic, L. Fluri

Abwesend: Schmid (verletzt), Kilic, Guggisberg (Nachtschicht im McDonald’s), F. Simeone (Vorspielen bei InterMailand), Beautifulbeard (Down Under)